Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaft (IMG) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum Nervenheilkunde Medizin-Psychotherapie.de - Online-Unterstützung bei psychologischen und psychiatrischen Problemen Initiative des SALUS INSTITUTS für TRENDFORSCHUNG UND THERAPIEEVALUATION in Mental Health

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  #1  
Alt 26.03.2013, 18:18
Cali Cali ist offline
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Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Schweiz
Beiträge: 2
Unglücklich Schizoide-Persönlichkeitsstörung

Hallo miteinander

Mir geht es zur Zeit absolut dreckig! Anders kann ich es gar nicht mehr formulieren.

Ich habe vor langer Zeit eine Diagnose von 3 Persönlichkeitsstörungen gestellt bekommen (BPS, Schizoide-PS und Narzisstische-PS). Hat jemand auch so viele Probleme wie ich?

Auf der Arbeit läuft es seit Jahren nicht mehr rund, weil ich einmal aufgrund wirtschaftlicher Krisen gekündigt wurde, dann wegen meinem Verhalten, bei der nächsten wurde ich am Arbeitsplatz sex. belästigt und gemobbt (bin dann davongelaufen) und jetzt werde ich evtl. wieder gekündigt.

Durch die Schizoide-Persönlichkeitsstörung lebe ich während der Arbeit in einer mir erschaffenen Phantasiewelt in die ich dann "abdriffte". Deswegen kann ich mich nie richtig auf die Arbeit konzentrieren und mache dauernd Fehler. Ich will nicht wieder gekündigt werden und hasse mein Leben einfach nur noch. Seit 3 Jahren mache ich 2x die Woche Therapie, weil ich sehr krank gemacht wurde! Ich hatte alles erlebt: sex. Missbrauch durch Vater und Folter und Misshandlung durch Mutter.

Ich weiss einfach nicht mehr weiter, weil ich nicht dumm bin, aber ich durch meine Vergangenheit Probleme habe.

Geht es irgendjemandem auf dieser Welt genau gleich?

Gruss, Cali
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  #2  
Alt 26.03.2013, 20:00
töpfchenhexe töpfchenhexe ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.02.2006
Ort: Hexenwald
Beiträge: 3.106
Hallo cali
Willkommen im Forum :-)
Hast du schon mit deinen arbeigeber über deine Krankheit gesprochen ? Vielleicht können die ja etwas für dich tun .....

Ihc finde gut das du dir proffessionelle Hilfe holst
Hast du eine Strategie gegen das abdriften?

Liebe grüße hexe :-)
__________________
tritt sich fest
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  #3  
Alt 26.03.2013, 22:56
Cali Cali ist offline
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Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Schweiz
Beiträge: 2
Liebe Töpfchenhexe

Ich arbeite in einer Vermögensverwaltung. Meiner Meinung nach ist das eine sehr arrogante Branche. Ich habe den Eindruck, wenn ich dort mit psychischen Erkrankungen komme, dass die mich da gleich rausschmeissen. Denn man wird in dieser Branche oft von oben herab behandelt. Deswegen würde ich mich das nie getrauen. Desweiteren glaube ich auch nicht, dass das mein Team interessiert. Entweder man funktioniert oder man muss gehen. So ist das in der heutigen Arbeitswelt.

Wegen der professionellen Hilfe ist es so, dass ich mich ja unbedingt ändern möchte und ich weiss, dass eine Therapie das einzig langfristige ist, was mir hilft. Aber nix geht von heute auf morgen und Heilung braucht auch seine Zeit. Aber auch heute, ist Zeit eine knappe Ressource und wenn man mit dem Rhythmus der Zeit nicht mithalten kann, wird man einfach überrollt.

Was ich gegen das abdrifften in meine permanente Phantasiewelt machen kann, weiss ich noch nicht konkret. Das einzige was mein Therapeut mitteilte ist das, dass ich diese Welt irgendwann mal aufgeben kann, sobald ich mich in der realen Welt wohlfühle. Wie aber werde ich mich jemals in der realen Welt wohlfühlen, wenn sie so funktioniert, wie sie dies eben heute tut?

Ich habe mich heute entschlossen, einen Jobcoach der Invalidenhilfe zu organisieren. Ist die letzte Hoffnung.

Es wäre schön, wenn ich jemanden finden würde, dem es etwa so geht, wie mir oder so gegangen ist.

Liebe Grüsse, Cali
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  #4  
Alt 11.08.2013, 20:59
Confusa Confusa ist offline
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Registriert seit: 10.08.2013
Beiträge: 2
Ebenfalls

Hallöchen Cali,

mir geht es genauso wie dir...schizoider abhängiger narzistischer Borderliner...

meine Mutter hat mich zu der gemacht, die ich heute bin und es ist verdammtnochmal nicht leicht damit zu leben...

Ich war 4 Monate in einer Klinik zu einer Psychotherapie und habe dort sehr viel über mich, meine Krankheit und den Umgang damit gelernt. Auch mein Umfeld (explizit mein Mann), konnte sich dort beraten lassen, um besser mit mir umgehen zu können und vielleicht ein Stück weit zu verstehen.

Den ersten Rat den ich dir geben kann, und mir viel das auch nicht leicht, akzeptiere, dass du krank bist und dass deine momentane Belastbarkeit ziemlich im Keller ist.

Ich konnte mit dieser ganzen Sache nicht mehr arbeiten gehen und versuche jetzt grad langsam wieder einzusteigen und es klappt immernoch nicht jeden Tag.

Ich hoffe, dass du hier ein paar Leute findest denen es genauso geht.

LG
Confusa
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  #5  
Alt 24.10.2016, 15:14
Lucya Lucya ist offline
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Registriert seit: 24.10.2016
Beiträge: 2
Hallo

Ja mir geht es zumindest was das abdriften angeht genauso. Leider weiß ich da auch nichts gegen.
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