Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaft (IMG) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum Nervenheilkunde Medizin-Psychotherapie.de - Online-Unterstützung bei psychologischen und psychiatrischen Problemen Initiative des SALUS INSTITUTS für TRENDFORSCHUNG UND THERAPIEEVALUATION in Mental Health

Startseite Registrieren Internetquellen Suche
Zurück   Medizin-Psychotherapie.de > Offenes Forum „Borderline- und andere Persönlichkeitsstörungen“
Benutzername
Kennwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 09.12.2012, 13:54
Weltschmerz Weltschmerz ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.12.2012
Beiträge: 4
Persönlichkeitsstörungen sicher diagnostizieren und behandeln

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit Persönlichkeitsstörungen beschäftigt. Ich habe viele Internettests gemacht, mich intensiv mit den Symptome auseinandergesetzt und auch Tests bei meinem Psychologen gemacht. Dennoch beinhalteten die Tests immer nur wenige Fragen zu der jeweiligen Persönlichkeitsstörung. Wie mein Psychologe auch festgestellt hat, bin ich sehr suggestibel, habe eine starke Bejahungstendenz. Nichtsdestotrotz hat sich eine gewisse Kontinuität eingestellt. Bei paranoid, emotional instabil, histrionisch, ängstlich, abhängig und narzisstisch habe ich so gut wie immer die höchste Übereinstimmung, manchmal auch hundertprozentig. Mit dissozial und schizoid habe ich immer kaum Übereinstimmung.

Offiziell diagnostiziert wurde bei mir noch keine Persönlichkeitsstörung. Mein aktueller ambulanter Therapeut meinte, ich wäre noch zu jung dafür (19) und hat lediglich Impulsivität und Paraphilien als Problem festgestellt. Gegen die Impulsivität bekomme ich nun Quetiapin (ehemals Seroquel). Gegen die Paraphilien hat er mich an eine Beratungsstelle verwiesen, bei der ich wohl demnächst irgendwann ein "Vorstellungsgespräch" haben werde. Diese Beratungsstelle ist auch auf Probleme mit der Geschlechtsidentität spezialisiert, ein weiteres Problem von mir.

Meine bisherigen Behandlungen haben zwar geholfen, mich aber nicht wirklich befriedigt. Mein Hausarzt hat 2010 eine Depression festgestellt, 2011 wurde mir nach dem ersten Gespräch in einer Klinik eine mittelschwere depressive Episode attestiert und ein stationärer Aufenthalt empfohlen. Ich kam dann aber erst mal in die Tagesklinik, wo das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Das halte ich für eine Fehldiagnose. Klassisch depressiv bin ich auch nicht, aber ich bin schon in gewisser Weise depressiv. Beim Asperger-Syndrom ist es aber anders. Entweder man hat es oder man hat es nicht. Ich schotte mich oft von meiner Umwelt ab, aber das ist ein Abwehrmechanismus, nicht Folge einer angeborenen Behinderung. Meine emotionale Intelligenz ist zudem sehr hoch.

Im nächsten Post geht es weiter, es waren zu viele Zeichen für einen Post.
Mit Zitat antworten
 


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 07:33 Uhr.


Powered by vBulletin Version 3.5.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.