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  #1  
Alt 18.09.2006, 19:24
Meggi Meggi ist offline
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Registriert seit: 18.09.2006
Beiträge: 1
Symptomfrei oder war ich nie ein Bordi?

Hallo Ihr Lieben,

diese Frage beschäftigt mich sehr, obwohl mir bewußt ist, dass ich und andere mir sie wohl nie 100%ig beantworten können.

Nach einer DPT-Therapie im Jahre 2003 geht es mir wesentlich besser. Gerade im Bereich der Gefühlserkennung hat sie mir i.V.m. den Achtsamkeitsübungen sehr geholfen.

Außerdem wurde bei mir ADHS diagnostiziert. Ich nahm jetzt über 3 Jahre Ritalin und in dieser Zeit habe ich hart an mir gearbeitet. Bis auf ein paar leichte Depressionen ab und an - aber die gehören irgendwie zu meinem Leben.

Dennoch hatte ich immer wieder Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebs- und Motivationsprobleme. Das hat mit oft fertig gemacht, weil ich mir den Ursprung so gar nicht erklären konnte. Trotz der ganzen Skills - klar ich habe Probleme auf der Arbeit - ich war so doof und habe über die Depressionen und die ADHS gesprochn und damit wohl sehr verunsichert - heute würde ich das NIE mehr machen. Aber für mich sind Erkrankungen eben Erkrankungen - egal, ob nun köperlicher oder psychischer Natur.

Jetzt wurde diesen Sommer ein Problem mit der Schilddrüse festgestellt. Eine autoimmune Überfunktion aufgrund eines Morbus Basedow. Die Symtome sind teilweise sehr ähnlich einer BSP oder einer ADHS - ich wäre sage inzwischen: Hätte ich nicht soviel an mir gearbeitet die letzten Jahre wäre ich wohl übergeschnappt.

Aber gerade diese Ähnlichkeiten - Stimmungsschwankungen, manchmal Panikattacken und ähnliches lassen mich jetzt fragen:

hatte ich die ganzen Jahre - vielleicht seit meiner Kindheit "auch"/"nur" ein Problem mit und durch meine Schilddrüse? Ich habe irgendwo gelesen, dass Menschen die z.B. traumatische Kriegserlebnisse hatten - recht häufig einen Basedow entwickelt haben.

Ich stamme aus einer - wie es im Fach-Jargon so schön heißt - "Multi-Problem-Familie" - außerdem wurden bei meinen Diagnosestellungen - BSP und ADHS keine Blutuntersuchungen gemacht. Das verunsichert mich jetzt sehr.

Klar meine Probleme aus meiner Kindheit haben mich auch u.a. zu dem gemacht was ich heute bin - doch warum möchte ich jetzt das gern wissen? Das verstehe ich selbst nicht. Weil es mir für das Jetzt und die Zukunft nicht soviel bringt.

Geht es mir derzeit nicht so gut, weil ich das Ritalin absetzen musste wegen der Überfunktion? Vielleicht.

Vielleicht bin ich im Moment auch so verwirrt, weil ich so oft - auch bei den Diagnosen - das Gefühl hatte immer nur von einer jeweiligen Perspektive gesehen zu werden?

Danke - ich wollte das einfach mal loswerden.

Lg, Meggi
  #2  
Alt 06.10.2006, 21:50
Kat79 Kat79 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.07.2006
Beiträge: 2
ich habe auch eine schilddrüsenüberfunktion

und ich habe die diagnose borderlinestrg. in diesem moment frage ich mich ob das alles real ist mit meiner verrücktheit... ich werde zum arzt gehen und fragen. ein wirklich krasser denkanstoß...
  #3  
Alt 25.10.2006, 14:22
Annett Pröger(Psychologin) Annett Pröger(Psychologin) ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 05.07.2006
Beiträge: 1.988
Hallo Meggi,

wir gucken leider aus Zeitmangel derzeit sehr selten hier in die FAQ´s- wenn Sie sich einen Austausch mit uns und anderen Usern wünschen, schreiben Sie doch auch im Offenen Forum.

Man kann Läuse und Flöhe haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass all Ihre Symptome allein auf die Schilddrüsenerkrankung zurückgehen. Waren Sie zur DBT nicht stationär (bei der Aufnahmeuntersuchung werden doch Blutuntersuchungen gemacht)?
Und Sie haben recht- ein Problem hat meist mehr als eine Perspektive, körperliche und seelische Faktoren wirken zusammen.

Viele grüße, AP
 


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